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Braunschweig | 27.07.2018, von  Piet Bosse

Traditionsreiche dritte Liga startet in Braunschweig

Wenn der Ball an der Hamburger Straße in Braunschweig rollt, nimmt der deutsche Profifußball wieder an Fahrt auf und hat in dieser Spielklasse mit dem Halleschen FC, der SG Sonnenhof Großaspach, Eintracht Braunschweig und Preußen Münster vier unserer Partner an Bord. In der dritten Liga tummeln sich in dieser Spielzeit einige Traditionsvereine, mit neun Teams hat fast die Hälfte aller Clubs bereits Bundesligafußball erlebt. Zusammengerechnet gewannen die 20 Mannschaften sieben Deutsche Meisterschaften und DFB Pokale, sowie sechs DDR-Meisterschaften und zehn DDR-Pokale. 

Eine DDR-Meisterschaft und zwei Pokalsiege konnte der Hallesche FC erringen, das Team um Neucoach Torsten Ziegner hielt sich seit dem Aufstieg 2012 stets in ruhigem Fahrwasser und möchte auch dieses Jahr eine weitestgehend sorgenfreie Spielzeit erleben. Brisant: Der HFC startet am Samstag mit einem Ostduell beim FC Zwickau in die neue Saison. 

Weiter nach oben soll es für den Traditionsverein Preußen Münster gehen, nachdem man 2013 knapp an der Aufstiegsrelegation vorbeischrammte, ging es den letzten Jahren immer tiefer ins Mittelmaß. Die Fans des Bundesliga-Gründungsmitglieds dürfen sich jedoch auf eine spannende Saison freuen; Das Team wird versuchen oben anzugreifen.  

Gemessen am Etat, müsste die SG Sonnenhof Großaspach Jahr für Jahr gegen den Abstieg spielen. Dass dem nicht so ist, liegt an professioneller und unaufgeregter Arbeit, die die Verantwortlichen seit Jahren betreiben. Aus sportlicher Sicht hat man sich punktuell verstärkt und mit Innenverteidiger Korbinian Burger beispielsweise einen ehemaligen Jugendspieler des FC Bayern für sich gewonnen.

Hoch hinaus, oder eher zurück nach oben, möchte Eintracht Braunschweig. Nach dem Abstieg aus der zweiten Bundesliga endete die Ära Torsten Lieberknecht nach zehn Jahren. Der Verein nutzte die Möglichkeit, sich mit der Verpflichtung seines Nachfolgers Henrik Pedersen sportlich neu aufzustellen. Eine Runderneuerung hat auch der Kader erhalten: Während 18 Akteure den Verein verließen, stießen 19 Neue dazu. Ob Henrik Pedersen das jüngste Team der Liga auf Kurs bringt, wird man vielleicht schon am Freitagabend sehen.

Wir wünschen unseren Partnern viel Erfolg!